50 Jahre Burgfründe: Geschichte

1967   Gründung

Gründung am 22. November 1967

Ad Interim übernimmt der Wolhuser Lehrer Josef Erni die musikalische Leitung des Klubs.

Erster Vorstand:
Josef Häfliger (Präsident)
Baschi Schwander (Vizepräsident)
Karl Müller (Aktuar)
Josef Stadelmann (Kassier)
Josef Bucher (Materialverwalter)

Direktor Hansruedi Hermann übernimmt 1968 als erster die offizielle Leitung des Klubs.

Bereits im ersten Gründungsjahr geben die Burgfründe ein Konzert.

     Plakat und Programm der ersten Gründungsfeier 1968.

1967 – 1977   Die ersten 10 Jahre

Aufnahmne in den ZSJV und den EJV

Das Wirtepatent gibt mehrmals zu diskutieren: Der Klub möchte am Konzert selber wirten. Vorerst wird keine Lösung mit den Wirten gefunden. Erst eine Änderung der kantonalen Vorgaben ermöglichten ein eigenständiges Wirten.

Die Proben können freundlicherweise in den Räumen der Pfadi statt finden. Statt Miete bezahlen die Jodler das Heizöl.

Um die Klubkasse zu füllen organisieren die Jodler ein Preisjassen und einen Buureball (Fasnachtsball).

Einladung Preisjassen 1969            Zeitungsbericht zum Buureball vom 8.2. 1974

Klubfoto zum zehnjährigen Bestehen (1977).

1973 gibt Hansruedi Hermann die Direktion des Klubes ab. Die Suche nach einem neuen Dirigent ist schwierig. Am Jodlerfest in Ruswil treten die Burgfründe trotzdem zum Wettkampf unter der Leitung von Heinz Willisegger an. Nach dem Fest übernimmt die Direktion Lehrer Hans Schmidli.

Die Burgfründe besuchen ihr erstes Eidgenössisches Jodlerfest 1975 in Aarau mit dem Lied „Am Sonne-n-Egge“ (R. Fellmann).

Zum 10-Jahr Jubiläum wird eine Schallplatte und Kassette aufgenommen.

1978-1987   Diskussionen um Finanzen und musikalischem Können

Zum Jahr 1978 steht im handgeschriebenen GV Protokoll unter anderem:

  • „Um 15.58h trifft der entschuldigte Direktor Hans Schmidli nicht ganz fertig angezogen ein, dafür lässt er am Auto das Licht brennen. Sein Pflichtbewusstsein nimmt einigen Unbill in Kauf, wenn er dabei die wichtige Versammlung nicht verpasst. Herzlichen Dank Hans!“
  • Aus dem Bericht des Dirigenten ist folgendes zu entnehmen: „Ausblick für 1979: Chor auf Höhe behalten ist erreicht worden. Ein scharfer Kritiker habe am Konzert gerühmt. Ein wenig mehr Mut mitbringen. Musik hat einen ersten Einfluss aufs Gemüt. Der Direktor lässt alle bisherigen Jahresberichte geistig durchlaufen um aufzuzeigen, was er sich vorgestellt und erreicht hat. Was also für 1979? Der Kreis ist geschlossen, man könnte ausruhen, also an anderen Klubs anschliessen. Er erinnert sich an den Ausspruch von Baschi Schwander sen. vom 26.12.78 „Bei dieser Musik kann man nur gesund werden.“ Es wurde mir warm im Stübli. Was wir als Kameraden machen, möge uns erhalten.“
  • „Baschi dankt dem Präsident und überreicht 1 Flache Stoff.“

1979 wird an verschiedenen Versammlungen diskutiert, ob sich ein Ehrenmitglied „einkaufen“ kann. Kann jemand ohne musikalischen Beitrag aber einem hohen finanziellen Zustupf ein Ehrenmitglied sein? Am Ende wird in der Abstimmung das Anliegen abgelehnt.

Am Jodlerfest in Küssnacht 1980 nehmen die Burgfründe nicht teil, da finanziell nichts drin liegt und personelle Entscheide immer Unruhe geben.

 

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1988-1997

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Im Jahr 2006 erfolgt ein weiterer Dirigentenwechsel. Trudy Strebel-Planzer übernimmt die musikalische Leitung.

1998 – 2007 Die Burgfründe werden 40 Jahre alt

Gruppenfoto Jubiläum 40 Jahre 2 (800x552)

Klubfoto 2007

 

2008-2017 Ein halbes Jahrhundert

Im Januar 2017 zählt der Klub 23 Mitglieder, davon 5 Frauen.

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